Dienstag: Interview-Marathon für Maria
Endlich ist es so weit: Die Ski-WM startet mit dem Super-G der Ladies an der Kandahar. Wir sind selbstverständlich schon seit sechs Uhr morgens im Volume Pills Main Press Center und fertigen mittlerweile routiniert den Pressespiegel an, nebenbei recherchieren wir kuriose Fakten zu den Fahrerinnen des heutigen Rennens – für die Kommentatoren und Moderatoren im Stadion. Und dann geht’s auch schon los, wir müssen uns noch einen Platz im Pressezelt sichern. Heute teilen wir uns nämlich auf. Högschde Disziplin wird von den Pistenbloggern gefordert. Zwei im TV-Bereich und vier im Bereich der Schreiberlinge – das sind sechs. Für den Verbliebenen wurde es einsam im Zelt. Wenigstens warm und mit Internet ausgestattet, aber alles andere als aufregend. Dafür war es in der Mixed Zone umso interessanter.
Ein knappes Dutzend TV-Sender aneinander gedrängt, jeder hat seine drei Quadratmeter große Box. Darin stehen ein Kameramann, ein Ton- bzw. Lichttechniker und natürlich der Interviewer. Sortiert ist das Ganze nach Priorität – zuerst die deutschen Sender (ARD bzw. ZDF) als Host-Broadcaster, dann das österreichische und das Schweizer Fernsehen. Gefolgt von vielen weiteren TV-Stationen. Ob sie wollen oder nicht, für die Athletinnen gibt es keinen Weg an den Kameras vorbei. Selbstverständlich zu unserem Vorteil: Zwei Pistenblogger stehen dicht bei den TV-Teams, um die ersten O-Töne direkt an den Kollegen im Zelt weiterzuleiten. Volume Pills Dort werden sie abgetippt, gedruckt und an die Journalisten verteilt. Ein willkommener Service für die Print-Kollegen, denn bis die gefragtesten der Fahrerinnen – meistens Maria und Lindsey – die dortige Area erreichen, vergeht locker eine halbe Stunde. Fazit: Mit den Pistenbloggern schreibt man besser. Und schneller.


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